Wiedergutmachung gelungen – Pattberghalle wird erneut zur Festung
Nach der klaren Niederlage in der Vorwoche hatte die HA Neckarelz einiges gutzumachen – und das Team lieferte. Von Beginn an war in der Pattberghalle zu spüren, dass die Mannschaft eine Reaktion zeigen wollte. Mit hoher Konzentration,
körperlicher Präsenz und einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurde der TSV 1866 Weinsberg 2 verdient mit 35:29 besiegt. Besonders die erste Halbzeit legte dafür den Grundstein: aggressiv in der Abwehr, dynamisch und zielstrebig im Angriff sowie mit einem sicheren Rückhalt im Tor.
Starker Start und frühe Kontrolle über das Spiel
Zwar gelang Weinsberg nach dem ersten Neckarelzer Treffer noch der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1, doch schon in den folgenden Minuten übernahmen die PiranHAs klar die Kontrolle. Ab dem 3:2 setzte sich das Team
kontinuierlich ab und belohnte seine starke Abwehrarbeit mit schnellen, sauber
ausgespielten Angriffen.
Ein Schlüssel war die Variabilität im Angriff: Rückraumwürfe, 1-gegen-1-Aktionen,
Kreisanspiele und Tempogegenstöße – die Gäste fanden keine wirkliche Antwort darauf. Spätestens nach dem 8:4 und der ersten Auszeit von Weinsberg zeichnete sich ab, dass die Hausherren die Partie in die gewünschte Richtung lenkten.
Auch eine Zeitstrafe in der 14. Minute brachte den Rhythmus nicht ins Wanken.
Stattdessen blieb die Mannschaft ruhig, geduldig und effizient. Bis zur Pause wurde der Vorsprung weiter ausgebaut – Höhepunkt war das 20:10, das gleichzeitig den Halbzeitstand markierte.
Zweite Halbzeit: Abstand souverän verwaltet – Offensive bleibt durchschlagskräftig
Mit dem komfortablen Polster im Rücken blieb die HA Neckarelz auch nach dem Seitenwechsel fokussiert. Bereits kurz nach Wiederanpfiff wurde der Zehn-Tore-Vorsprung stabilisiert, und durch schnelle Treffer hielt man Weinsberg weiter auf
Abstand. Besonders N. Schneider traf in dieser Phase mehrfach aus dem Rückraum sowie nach starken 1:1 Situationen.
Auch wenn sich im zweiten Abschnitt das Spiel etwas hektischer entwickelte und die Gäste immer wieder per Siebenmeter verkürzten, geriet der Sieg niemals ernsthaft in Gefahr. Zeitstrafen und zwei Disqualifikationen auf Seiten der HAN beeinflussten zwar den Spielrhythmus kurzzeitig, doch das Team blieb im Angriff variabel und
zielstrebig. Immer wenn Weinsberg zwei bis drei Tore in Folge erzielte, folgte eine direkte Antwort.
Besonders positiv: Die Treffer verteilten sich auf viele Schultern. J. Fischer, R. Jax, R. Liegler und N. Schneider prägten die Offensive, während Spieler wie B. Haag oder L. Göhl wichtige Akzente in der Schlussphase setzten.Mit dem Tor zum 35:28 knapp eine Minute vor Schluss durch B. Haag war das Spiel endgültig entschieden. Weinsberg verkürzte nur noch per Siebenmeter zum 35:29-
Endstand.
Fazit: Reaktion gezeigt – Leistung überzeugt
Die HA Neckarelz holt nicht nur zwei wichtige Punkte, sondern zeigt vor allem Moral
und Charakter. Die deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche war sichtbar und spürbar. Eine starke Abwehr mit guter Torhüterleistung, gepaart mit einem konstant gefährlichen Angriff über 60 Minuten, legten den Grundstein für den hochverdienten Heimsieg.
Mit dieser Einstellung, diesem Tempo und der Variabilität im Angriff kann die Mannschaft selbstbewusst in die kommenden Aufgaben gehen.
Es spielten:
Benjamin von Petersdorff, Maximilian Irouschek (beide Tor), Kevin Weippert, Niklas
Schneider (7/1), Joel Fischer (7), Robin Jax (5/1), Keanu Johmann, Robin Liegler (5),
Luca Göhl (2), Marco Liegler (2), Lukas Dörner, Patrick Weber (2), Jonathan
Bechtold (2), Bastian Haag (3), Mathias Halbauer
