A-Jugend: Spielbericht

Offensivfeuerwerk vor heimischem Publikum

In einem torreichen und temporeichen Heimspiel setzte sich die JSG Neckarelz-Obrigheim in der 
heimischen Neckarhalle mit 40:33 (21:19) gegen den TV Bad Rappenau durch und belohnte sich für eine  starke Mannschaftsleistung mit zwei verdienten Punkten.
Der Spielbeginn verzögerte sich etwas, da der ursprünglich eingeteilte Schiedsrichter nicht erschien. Ein besonderer Dank gilt daher Nicolaj Schneider, der kurzfristig einsprang und die Partie souverän leitete.
Von der ersten Minute an entwickelte sich ein intensives und offensiv geprägtes Spiel. Die JSG startete konzentriert und setzte früh Akzente, konnte sich jedoch zunächst nicht entscheidend absetzen. Die Wölfe aus Bad Rappenau hielten gut dagegen, sodass sich bis zur Mitte der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes 
Duell entwickelte. Nach 15 Minuten lag die JSG knapp mit 10:8 in Führung. Angeführt von einem 
treffsicheren Luc Ehrmann und variablen Abschlüssen aus dem Rückraum behaupteten die Gastgeber ihren Vorsprung, mussten den Gegner jedoch immer wieder herankommen lassen. Mit einer 21:19-Führung ging es schließlich in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Tempo hoch. Die JSG kam fokussiert aus der Kabine und nutzte ihre Chancen konsequent. Innerhalb weniger Minuten gelang es, den Vorsprung erstmals deutlicher auszubauen. Vor allem durch schnelles Umschaltspiel und eine weiterhin hohe Abschlussquote setzte sich die Heimmannschaft bis zur Mitte der zweiten Halbzeit auf sechs Tore ab. Spätestens zu diesem Zeitpunkt 
hatte die JSG die Kontrolle über das Spiel übernommen.
Bad Rappenau kämpfte zwar weiter und kam immer wieder zu Torerfolgen, doch die JSG ließ sich nicht mehr aus dem Konzept bringen. Jeder Annäherungsversuch der Gäste wurde prompt beantwortet. In der Schlussphase baute das Team den Vorsprung weiter aus und erhöhte bis zum Schlusspfiff auf sieben Tore. 
Der 40:33-Endstand spiegelte letztlich die offensive Durchschlagskraft und die geschlossene 
Mannschaftsleistung der Gastgeber wider.
Besonders bemerkenswert war die enorme Torfrequenz: Kaum mehr als zwei Minuten vergingen im gesamten Spiel ohne Torerfolg auf einer Seite – ein echtes Offensivspektakel, das die zahlreichen Zuschauer begeisterte. Trotz der vielen Tore und des hohen Tempos blieb die Partie insgesamt fair.

Für die JSG Neckarelz-Obrigheim spielten:
Max Gailing (Tor), Luc Ehrmann (16), Odin Schostal (7), Ricardo Lörz (6), Alex Szekely (5), Tristan Lind (4), Sandro Battista (2), Jerome Wachholz, Yannick-Michael Wohlgemuth.

Ausblick: 
Nach diesem überzeugenden Heimauftritt richtet sich der volle Fokus nun auf das nächsteHighlight: 
Am 8. Februar um 16:30 Uhr steht für die JSG Neckarelz-Obrigheim das Derby beim TV Mosbach an. 
Bereits das Hinspiel war beim knappen 27:25 ein echter Handballkrimi. Auch diesmal geht es um mehr als nur zwei Punkte, denn das Duell ist richtungsweisend im Kampf um die Meisterschaft. Um die eigenen Titelambitionen am Leben zu halten, ist ein Erfolg in Mosbach nahezu Pflicht – entsprechend groß dürften Motivation und Einsatzbereitschaft auf Seiten der JSG sein.